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Zwischen Elbwiesen 
und Fachwerkhäusern:
Werben erleben.

Spazieren im Morgenlicht. Schwimmen im Strom. Radfahren auf dem Deich. Durch die Altstadt schlendern, Geschichte erleben. Störche zählen, Auentiere beobachten. 

Zwischen Elbe, Auen und weitem Himmel vergeht die Zeit etwas langsamer. Feste, Märkte, Konzerte und stille Momente wechseln sich ab. Manches ist geplant, anderes ergibt sich. Entdecke die Region rund um die kleinste Hansestadt Deutschlands.

Gastronomie · Aktivitäten · Veranstaltungen
Altstadt.
Geschichte.
Kulturlandschaft.
Naturraum.

Die heutige Ruhe der Altmark täuscht ein wenig darüber hinweg, welche Bedeutung die Region im Mittelalter hatte. Mehr als 400 Kirchen stehen heute in der Altmark – etwa die Hälfte stammt aus der Romanik. Ihre ungewöhnlich hohe Dichte geht auf den mittelalterlichen Landesausbau unter den askanischen Herrschern zurück, in dessen Zuge Dörfer, Städte und kirchliche Zentren entstanden.

Auch Werben trägt Spuren dieser Zeit. Um 1150 entstand die spätromanische St. Johanniskirche, 1160 begründete Albrecht der Bär hier die erste Niederlassung des Johanniterordens im nordöstlichen Deutschland. Die Romanische Haus auf dem Gelände der ehemaligen Komturei ist heute der älteste erhaltene Bau des Ordens in Deutschland.

Später wurde die Elbe zur Grundlage für Handel und Wohlstand. Werben gehörte von 1358 bis 1488 zur Hanse und war Teil eines Netzes von acht altmärkischen Hansestädten – bis heute die höchste Dichte an Hansestädten in Deutschland. Über die Elbe wurden unter anderem Getreide und Biergerste Richtung Hamburg transportiert. Elbtor, Salzkirche, St.-Johanniskirche und die kleinteilige Altstadt erzählen noch heute von dieser Zeit.

Strand.
Radfahren.
Treiben lassen.

Direkt hinter dem Deich beginnt die Elbaue. Sie ist Teil des UNESCO-Biosphärenreservats Flusslandschaft Elbe – des größten inländischen Biosphärenreservats Deutschlands und einer der letzten naturnahen Stromlandschaften Mitteleuropas. Hoch- und Niedrigwasser prägen hier bis heute Wiesen, Altarme, Sandufer und Auenwälder. Weißstörche, Biber und zahlreiche Zugvögel finden in dieser Landschaft ihren Lebensraum.

Werben liegt unmittelbar am Elberadweg. Von hier führen Wege auf den Deichen und durch die Wische, entlang der Elbe und weiter Richtung Havelberg, Seehausen oder Tangermünde. Die flache Landschaft eignet sich besonders gut, um die Region mit dem Fahrrad zu erkunden. Fahrräder können vor Ort ausgeliehen werden – sprecht uns dafür einfach an.
Slow Tourism.
Lokale Kreisläufe.

Werben ist klein – und vieles funktioniert hier lokal. Cafés, Kulturorte, Märkte, Vereine und Freizeitangebote werden von Menschen aus dem Ort und der Umgebung getragen. Wer hier Urlaub macht, bewegt sich deshalb nicht durch ein touristisches Programm, sondern durch eine gewachsene Kleinstadt, in der Alltag und Tourismus eng nebeneinanderliegen.

Das Café Lämpel, eine Kanutour auf der Elbe, das Schwimmbad oder eine Ausstellung in der Salzkirche sind Teil dieser lokalen Infrastruktur. Übernachten, einkaufen, essen und unterwegs sein heißt damit auch, Angebote vor Ort zu nutzen und regionale Wertschöpfung zu unterstützen. Ein Tourismus in kleinerem Maßstab, der auf vorhandene Strukturen aufbaut, statt eigene touristische Welten zu schaffen.